HISTORIE2017-10-21T14:39:54+00:00

Der TCF und seine Historie

Das Tennisspiel muss wie ich mein, doch auch in Faurndau möglich sein. Und heimlich hat „ER“ schon geschworen aus der IDEE, die ich geboren, soll möglichst bald was Rechtes werden, sowie ich Maier heiß auf Erden! Wie´s weiterging, wie „ER“ entschieden, das haben wir hier aufgeschrieben. Nicht alles haben wir behalten, doch fragt man hier und da die „Alten“ wie das vor Jahren ist gewesen, wird viel vergess´nes aufgelesen. Drum blättert weiter… (Auszug aus Vereinschronik)

Meilensteine

August 1972

Die Idee:
Der Gedanke, sich mittels eines Schlägers fit zu halten, wurde, wie soll es anders sein, im Urlaub geboren. Die Familie Maier verbrachte zusammen mit der Familie Dangelmaier im August 1972 ihren Urlaub im Schwarzwald. Inspiriert durch die in der Nähe befindliche Tennisanlage, wurde der Gedanke mit nach Faurndau gebracht

Oktober 1972

Die Gründung:
Vom Urlaub zurück, formierte sich die „Interessengemeinschaft Maier-Dangelmaier-Oettle“, die die Idee sofort in die Tat umsetzte. Noch im August erschienen Anzeigen in der NWZ und im Mitteilungsblatt Faurndau. Auf die Anzeigen meldeten sich 17 Interessenten, die auf Empfehlung des Faurndauer Bürgermeisters Graf ein Gesuch mit der Bitte um Überlassung eines Grundstückes an die Gemeinde Faurndau richtete.
Die Gründungsversammlung, zu der bereits 40 Personen eingeladen werden konnten, fand am 21.Oktober 1972 im Schützenhaus in Faurndau statt. Die Gründung, bei der die erste Satzung des Tennisclub Faurndau angenommen wurde, vollzogen 12 „Geburtshelfer“:
Kurt Henes, H.J. Falkenstein, Gerhard Grün, Walter Oettle, Uwe Weller, Hans Maier, Wolfgang Fischer, H.G. Maier, Gerda Oettle, Guido Dangelmaier, Siglinde Dangelmaier, Marianne Marx.
Der Verein wurde am 10. November 1972 als Tennisclub Faurndau e.V. in das Vereinsregister eingetragen.

1973 – 1974

Der Bau der Tennisplätze:
Um sofort nach der Baufreigabe mit dem Bau von 4 Tennisplätzen beginnen zu können, schloss man mit Landwirt Rau einen nicht alltäglichen Vertrag ab. Für den Ernteausfall 1973 wurde eine „Rübenvereinbarung“ getroffen. Danach wurde dem Bauer 360 Zentner Rüben zugesagt, die dann pünktlich geerntet und zugeführt wurden.
Eine große Schar freiwilliger Helfer begann dann Anfang Mai mit dem Bau der Tennisplätze. Ein Baustopp verzögerte die Fertigstellung. Der „Rote Punkt“ lag erst im März 19974 vor. In der ersten Juliwoche 1974 konnte dann endlich auf rotem Sand gespielt werden. Der chronist beschloß das Jahr 1974 mit der Feststellung, daß die Mitglieder in diesem Jahr 2.084,5 Arbeitsstunden geleistet haben.

1975 – 1976

Der Bau des Clubhauses:
Was sollte eine Sportanlage ohne entsprechendes Clubhaus? Die offizielle Einweihung der Platzanlage wurde auf den Zeitpunkt verschoben, an dem der Club auch ein entsprechendes „Heim“ hatte. Erstaunt waren alle, dass schon im Dezember 1974 die Baugenehmigung vorlag. Ab März 1975 packten nun wieder viele Helfer unter der Leitung von Hans Maier den Bau des Clubhauses an. Am 10. September 1975 hatten 58 Mitglieder in 1.704 geleisteten Arbeitsstunden das Clubhaus vollendet.
Am 15. Mai 1976 konnte nun die offizielle Einweihung des Clubhauses mit Platzanlage stattfinden. Nach dem Grußwort von Oberbürgermeister Dr. König wurde die Platzanlage mit einem Showkampf der Tennisasse Nietsche und Ivancic eingeweiht.

1977 – 1978

Erweiterung der Plätze und Tennishalle:
Schon im April 1976 wurden die ersten Erkundigungen über die Kosten und die Gestaltung einer Tennishalle eingeleitet und dabei auch gleich der Bau von zwei weiteren Freiplätzen diskutiert. Ein endgültiger Beschluss fiel in einer ausserordentlichen Mitgliederversammlung am 2. Juni 1977. Rasch wie immer wurde auch hier die Planung in die Tat umgesetzt. Schon ein Jahr später konnten die Halle sowie die neuen Plätze in Betrieb genommen werden.

1997

25jähriges Jubiläum

Fortsetzung folgt

Dank gebührt dem Chronisten
Hermann-Josef Falkenstein und vielen Helfern
für die Erstellung unserer Vereinschronik,
aus der die Informationen für diese Seite entnommen wurden.

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